Amulette, Talismane und Glücksbringer
Das Wort „Amulett“ stammt vom lateinischen „amuletum“, was so viel wie „Kraftspender“ bedeutet. Ein Amulett diente seit jeher als magischer Schutz und Glücksbringer. Wobei ein Amulett mit einer ausschließlich glücksbringenden Eigenschaft auch „Talisman“ genannt wird. Ein Amulett oder Talisman wird meist am Körper getragen oder in Fahrzeugen und Behausungen an einem besonderen Platz aufbewahrt. Früher wurden Amulette sogar in Kleidungsstücke eingenäht oder auch Tieren umgehängt.
Amulette damals und heute
Amulette gibt es in allen Kulturen und das seit Urzeiten. Früher hängten sich Menschen beispielsweise Zähne und Krallen von erlegten Tieren um, da sie glaubten, dass damit die Kraft des Tieres in sie überfließe. Aber auch Muscheln, Perlen und Steine (Bernsteine und Kristalle!) waren bereits in der Steinzeit beliebte Amulette. In keltischen Gräbern wurden durchbohrte Schädelfragmente gefunden, die vermutlich als Amulette verwendet wurden. Im arabischen Kulturkreis oder auch zum Beispiel in Tibet wurden Gebete, religiöse Texte oder Mantren in kleine Ledertäschchen eingenäht und als Talisman am Körper getragen. Ein Amulett oder Talisman wird in allen Kulturen verwendet, um sich vor etwas zu schützen, böse Flüche oder den „bösen Blick“ abzuwenden, um Unglück und Krankheiten fernzuhalten, um verschiedene Kräfte zu stärken, um Ereignisse im Leben positiv zu beeinflussen und um Glück, Liebe und Erfolg anzuziehen. Kurz gesagt: Amulette dienten und dienen als Schutz-, Heil- , Abwehrmittel und als Glücksbringer.
Auch heute verwenden wir Amulette, um uns auf positive Energien zu konzentrieren. Dazu laden wir einerseits die Amulette mit der jeweiligen Energie auf, zum anderen fokussieren wir unser Unterbewusstsein mit einem Amulett oder Talisman allein durch das Tragen auf eine Angelegenheit, einen Wunsch – und genau das verstärkt die Wirkung noch mehr.
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